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Über Polo: ausrüstung
©Foto Vinzent

HANDSCHUHE. Unbedingt zu empfehlen. Nicht zu vergessen, dass die linke Hand meist vier Zügel führen muss - da hat man rasch eine Blase an den Fingern. Auch an der rechten Hand hat man mit einem Handschuh mehr "Griff" am Stick.

HOSE. Klassisch ist eine weiße Jeans. Für das Training tut's auch eine normale Blue Jeans.

STIEFEL. Die meist in Argentinien gefertigten Polo-Stiefel sind stets braun. Es gibt verschiedene Modelle mit oder ohne Reissverschluss, mit oder ohne eingesticktes Monogramm. Idealerweise wird der Stiefel massgefertigt, es gibt nichts Schlimmeres als unbequeme Reitstiefel.

KNIESCHONER. Im Spiel unerlässlich, denn beim Abreiten ist man für diese "Polsterung" äußerst dankbar! Es gibt sie aus Leder (klassisch) oder Velcro, mit geschnallten Riemen oder mit Klettbändern.

Das Wichtigste: Ein guter, gut sitzender und stabiler POLOHELM. Das Tragen des Helmes im Spiel ist übrigens Pflicht!
Für die Formgebung des klassischen Polohelms stand der Tropenhelm Pate.

Nicht Pflicht, aber unbedingt empfehlenswert ist das "Face Guard", der fest am Helm montierte Gesichtsschutz.
Wen schon einmal ein Poloball getroffen hat, weiss, welche Kraft und Wucht ein gut geschlagener Ball entwickeln kann.


STICK. Der "Stick" wird aus stabilem, aber dennoch elastischem Weiden- oder Bambusholz gefertigt, unterdessen werden auch Sticks aus Fiberglas angeboten.
Der untere Teil, mit dem der Ball geschlagen wird (die sogenannte "Zigarre"), ist aus Holz und in einem bestimmten Neigungswinkel angebracht.

Es gibt natürlich unterschiedliche Längen, die gebräuchlichsten sind 51, 52 und 53 inches (1 inch = 2,54 cm = Sticklängen sind umgerechnet 1,295 bis 1,37m)

Der Stick muss immer - auch bei Linkshändern! - mit der rechten Hand geführt werden.

 

BALL. Der Ball ist circa 130 g schwer und besteht aus gepresstem Bambusholz oder Kunststoff. Er hat etwa 7-8 cm Durchmesser (etwas größer als ein Tennisball) und kann Spitzengeschwindigkeiten von 250 km/h erreichen.

Nur beim Spiel in der Halle, auf Schnee oder in einer Sandarena wird ein grösserer Plastikball eingesetzt.

 

©Foto Vinzent

SATTELZEUG. Die Sättel werden bei uns meist aus Argentinien importiert. Dort gibt es etliche Hersteller, die spezielle Polosättel entwickeln und fertigen.


Da der Reiter ständig in Bewegung ist, sich zum Schlagen sehr weit aus dem Sattel herauslehnt, wird meistens mit Vorderzeug und mit einem extra Sattel-Übergurt gesattelt.

©Foto Vinzent

ZÄUMUNG. Auch hier überwiegt aus Argentinien eingeführtes Lederzeug.
Ein Auffangriemen gehört meist dazu.

An Gebissen werden Pelham, Aufziehtrensen oder argentinische Spezialgebisse verwendet.
Das Polopferd muss ja nicht wie bei der klassischen Reiterei "am Zügel gehen", sondern nur bei Bedarf schnell gestoppt werden können - ähnlich wie bei der Westernreiterei.

©Foto Vinzent BANDAGEN. Für jegliches Turnier werden die Pferde an allen vier Beinen mit besonders dicken Bandagen geschützt. Meistens werden noch Gamaschen als zusätzlicher Schutz über den Bandagen angebracht.


Diese Seite kann lediglich eine grobe Übersicht für interessierte Zuschauer geben.
Eine ausführliche Beschreibung bzw. die exakte Festlegung aller relevanten Punkte finden Sie unter "Regelwerk"

copyright Fotos: Foto Vinzent, München. copyright Texte: www.polowelt.com.