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Neuerungen DPV Poloregeln 2006
bis 2009
entsprechend den „HPA
Rules for Polo“
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in
der Regel Ergänzungen zu den bestehenden
Regeln 2005 –
zusammengestellt und übersetzt
von Jan und Günther Kiesel
ACHTUNG: die Gliederung wurde von HPA
wiederholt geändert seit der deutschen Übersetzung
2005, sodass die Nummerierung manchmal nicht übereinstimmt!
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Ergänzungen
2009
= blau unterlegt
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Ergänzungen
2008
= grün unterlegt
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Ergänzungen
2006
= gelb unterlegt
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Anmerkungen des DPV
Schiedsrichterausschuss – Achte
besonders auf folgende Änderungen:
a. 30 Yard Freischlag unverteidigt – d.h.
das Tor darf nicht mehr verteidigt
werden.
Nur ein Schlag ist
erlaubt!
Außer dem ausführenden
bleiben alle anderen Spieler aus dem
Spiel,
Bleibt der Ball innerhalb des Feldes
liegen, gibt es einen Freischlag von
der Stelle für das verteidigende
Team
b. die „nur ein
Schlag Regel“ bei
der Ausführung der Strafen 3,
4 und 6 ( 40, 60 Yard Freischlag
und „Safety 60“) – d.h.
die Absicht muss für den Schiedsrichter
erkennbar sei, ein Tor nur mit
einem Schlag erzielen zu
wollen, - ansonsten fortsetzen mit
nicht mehr als halben Schlägen
erlaubt. |
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den Ergänzungen / Neuerungen: bitte hier klicken
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| 1. |
TEAMS
a. Zusammenstellung
Ein Team darf nicht aus mehr als 4 Spielern
bestehen. Jedoch dürfen
2 Spieler auf einer Position eingesetzt
werden, so daß jeder eine bestimmte
Anzahl von Chukkas im Team spielt.
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| 3. |
SPIELERAUSWECHSLUNG
f.Spieler mit hochgesetztem
Handicap
Ein Spieler, dessen Handicap in der Mitte
der Saison hochgesetzt worden ist, darf
nicht als Ersatzspieler eingesetzt werden,
wenn damit das Teamhandicap die obere
Grenze des Turniers überschreitet.
h. Doppelte Auswechslung
Wenn ein Spieler verletzt ist, so dass
er nicht weiterspielen kann, und obwohl
ein qualifizierter Spieler zur Verfügung
steht, kann ein Team sich für eine
doppelte Auswechslung entscheiden.
Der verletzte Spieler kann durch einen
Spieler mit niedrigerem Handicap ersetzt
werden und ein anderer Spieler
im Team kann ersetzt werden, um das Team
auf den ursprünglichen Handicaplevel
zurückzubringen. (beachte 3. f.)
Beide Ersatzspieler müssen qualifiziert
sein und dürfen deshalb nicht in diesem
Turnier gespielt haben bzw. spielen werden. |
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| 4. |
PFERDEFÜRSORGE
k.Trinkwasser und Maulkörbe
Maulkörbe dürfen nicht für
längere Zeit getragen werden und
es dürfen keine Maulkörbe benutzt
werden, die in irgendeiner Art und Weise
so gemacht oder verändert worden
sind, dass sie ein Pferd beim Atmen oder
Trinken einschränken bzw. behindern.
m.Schiedsrichterpferde
Ein Pferd, das in einem Spiel von 8 Goals
oder weniger eingesetzt worden ist, darf
als Schiedsrichterpferd benutzt werden,
wenn es mindestens 1 Chukka Pause gehabt
hat (
oder auch umgekehrt).
In Spielen von mehr als 8 Goals darf
ein Pferd, das im Spiel eingesetzt worden
ist, anschließend nicht mehr als
Schiedsrichterpferd eingesetzt werden
(oder auch umgekehrt).
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| 5. |
Turnierleitung
d. Spiel nicht begonnen oder
abgebrochen während des Spiels
- (ergänzt)
Gelegentlich – normalerweise durch
schlechtes Wetter verursacht- fällt
ein Spiel aus oder es wird verschoben.
Eine Entscheidung sollte möglichst
früh fallen, bevor Teams anreisen.
Falls sie allerdings schon am Polofeld
angekommen sind, soll die Turnierleitung
nach Konsultation mit den Teamcaptains
eine Entscheidung treffen, ob das Spiel
begonnen werden soll.
Nach dem Beginn eines Spiels liegt es
in der Entscheidung der Schiedsrichter,
ob das Spiel abgebrochen werden soll
oder nicht, ebenfalls nach Konsultation
mit den Teamcaptains.
Ein Spiel sollte möglichst bald
begonnen oder fortgeführt werden,
sobald sich die Bedingungen verbessern.
Falls das nicht der Fall ist, muss die
Turnierleitung auf der Stelle mit den
2 Teamcaptains eine Entscheidung treffen,
an welchem Tag, zu welcher Zeit und an
welchem Ort das Spiel nachgeholt oder
fortgeführt werden soll – selbstverständlich
passend zum Spielplan des ganzen Turniers.
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| 6. |
SPIELBERICHTSFORMULARE (neu
verfasst)
a. Spielberichtsformulare werden an
jedem Club vom DPV verteilt und sind
vom Polomanager bereit zuhalten.
Das Spielberichtsformular muß ausgefüllt
werden von einem Offiziellen wie einem
Schiedsrichter oder Oberschiedsrichter
oder ggf. vom Teamcaptain – sobald
wie möglich, um irgendwelche Unregelmäßigkeiten
vor, während oder nach dem Spiel
festzuhalten. Das Formular soll vollständig
ausgefüllt und von den Offiziellen
unterschrieben werden, die den Bericht
erstatten.
b. Sobald ausgefüllt und unterschrieben,
soll das Original an den Disziplinarausschuß des
DPV bzw. an das Tierschutzgremium je
nach Zuständigkeit verschickt werden,
eine Kopie an die Person, die der Bericht
betrifft und eine weitere Kopie bleibt
beim Club.
Zur gleichen Zeit kann der Club Aktionen
entscheiden, wie sie als notwendig erachtet
werden. Der DPV – Disziplinarausschuß bzw.
das Tierschutzgremium kann den Vorfall
an höhere Instanzen weiterleiten,
falls sie eine solche Aktion dem Vorfall
als gerechtfertigt ansehen.
c. Es ist für die Schiedsrichter verpflichtend,
im Spielbericht zu vermerken, wenn ein
Spieler des Feldes verwiesen worden ist
(Strafe10 a oder 10b), eine gelbe Karte
erhalten hat, wegen exzessiven Mißbrauchs
des Schlägers oder wenn ein Polopferd
auf einem Auge blind ist oder grobe Unarten
zeigt. |
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| 7. |
SCHIEDSRICHTER
und OBERSCHIEDSRICHTER
h. Ausführung eines Spiels
Ein Schiedsrichter darf während
der Ausführung eines Spiels nicht
rauchen, trinken oder sein Handy benutzen – auch
Offizielle dürfen nicht unter dem
Einfluß von illegalen Stimulanzien
oder Drogen stehen, einschließlich
Substanzen wie sie unter dem Anhang „Human
Doping“ aufgelistet werden.
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| 18. |
Seitenwechsel
a. ein Tor erzielt – (geändert)
Außer wenn ein Straftor (Strafe 1)
verhängt wird, werden die Seiten nach
jedem erzielten Tor gewechselt. Ein Schiedsrichter
sollte von der Grundlinie im langsamen
Galopp zur Mitte reiten. Wenn er die Mitte
erreicht hat, soll der Ball eingeworfen
werden, um das Spiel fortzusetzen. Sollte
ein Team unnötig das Fortsetzen des
Spiels verzögern, sollte gepfiffen
und die Strafe 5b (Freischlag von der Mitte)
verhängt werden. |
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| 30. |
Spiel
unterbrochen für ein verletztes
Pferd oder gefährliche Ausrüstung
c. Bitte, das Spiel anzuhalten (ergänzend)
Wenn ein Spieler fragt, das Spiel aus
irgendeinem Grund anzuhalten, darf
kein anderer Mitspieler dieses Teams
das Spielfeld verlassen ohne Erlaubnis
des Schiedsrichters. (gilt nicht für
die Sicherheitszonen), bis das Spiel
fortgeführt wird. Die Schiedsrichter
sollen nicht auf einen Spieler des
anderen Teams warten, um das Spiel
fortzusetzen.
Die Strafe für diese Regelverletzung
ist ein Freischlag von der Stelle oder
eine Verschärfung, falls eine Strafe
bereits verhängt worden ist. |
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| 33. |
VORRANG
DER SPIELER
p. Anhalten oder Verlangsamen
am Ball „1x
tapping Regel“
Der Spieler mit dem Ball, der sich
entscheidet anzuhalten oder zum Schritt
zu verlangsamen, darf den Ball nur
1x „tappen“, danach muss
er den Ball liegen lassen, mit dem
Ball beschleunigen oder den Ball weg
schlagen – das gilt nur, wenn
er von einem Gegenspieler innerhalb
einer Pferdelänge an der „offside“ oder
auch an der „nearside“ herausgefordert
wird und dabei nicht behindert oder
abgeritten wird.
(ergänzend) Sollte der Spieler
mit dem Ball den Ball für einen Spieler
seines Teams liegen lassen, muss dieser
Spieler sofort beschleunigen oder den Ball
weg schlagen ohne die Option, noch einmal
zu „tappen“.
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p.
Ein Spieler, der sich entscheidet, den
Ball unter das Pferd eines Gegners zu
spielen, begeht ein Foul, wenn er in
den Gegner hineinreitet - es sei
denn er reitet regelgerecht ab.
Ein Regelverstoß soll mit Strafe 7 (Einwurf) geahndet
werden - allerdings soll eine schwerere Strafe
verhängt werden bei wiederholtem Regelverstoß durch
ein Team. |
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| 37. |
ROHES bzw.
BELEIDIGENDES BENEHMEN
j. Ein absichtliches Schlagen des Balles
während eines Spiels auf eine Art
und Weise, die eine Verletzung eines
Zuschauers oder Offiziellen oder auch
Sachschaden verursachen könnte.
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| 39. |
AUSFÜHRUNG
DER STRAFEN
a. Ball im Spiel
Der Ball ist in dem Augenblick Im Spiel,
in dem er geschlagen oder nach ihm
geschlagen, aber verfehlt wird. Sollte
der ausführende Spieler den Ball
schlagen, bevor der Schiedsrichter
durch „Play“ das Spiel
freigegeben hat, sollte der Freischlag
wiederholt werden.
d. Verzögerung: kein Spieler darf
unnötige Verzögerungen verursachen;
dies schließt exzessiv langes
Anreiten ein. Für einen Regelverstoß sollte
bei der ersten Gelegenheit die Strafe
7 (Einwurf) verhängt werden.
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| 39. |
STRAFEN – ALLGEMEIN
Wo die Auswahl der Strafen zu verhängen
ist, liegt in der Diskretion des Schiedsrichters.
Er soll den Grad der Gefahr, einen unfairen
Vorteil, den Ort des Fouls und die Position
der Spieler, sowie die Häufigkeit
eines ähnlichen Fouls in seine Überlegungen
einbeziehen.
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| a. |
Ball
im Spiel: Der Ball ist
im Spiel in dem Augenblick, in
dem er geschlagen oder nach ihm
geschlagen, aber verfehlt wird.
Sollte der Spieler den Ball schlagen
vor dem „Play“ des
Schiedsrichters, wird der Strafstoß wiederholt. |
| b. |
Positionieren
des Balls: Ein „tee“ zu
machen ist nicht erlaubt: Nur ein Spieler
darf den Ball positionieren und
darf dafür nicht länger
als 5 Sekunden brauchen. Der Ball
darf nicht mehr repositioniert
werden, nachdem „ Play“ gerufen
worden ist. |
| c. |
Kreisen: So
bald der Schiedsrichter „Play“ gerufen
hat, muss der ausführende Spieler
sofort damit beginnen, den Schlag
auszuführen. Der Schlag muss
beim ersten Anreiten ausgeführt
werden ohne im Kreis zu reiten am
Anfang oder während des Anreitens. |
| d. |
Verzögern:
Kein Spieler darf eine unnötige
Verzögerung des Spiels verursachen
- das schließt exzessiv langes
Anreiten für einen Freischlag
mit ein.
Beachte: Für einen Verstoß gegen
die Regeln 39 b,c, und d wird in
erster Linie die Strafe7 (Einwurf)
verhängt, eine schwerere Strafe
bei Wiederholung. |
| e. |
Strafe 3 ,4 und 6:
Der Spieler, der die Freischläge
3,4 und 6 ausführt, muss die
Absicht haben, den Freistoß nur mit
einem Schlag auszuführen,
und darf den Ball nicht für
sich selbst oder einen Mitspieler
vorlegen. Wenn er den Ball verschlägt
oder vermisst, darf er oder ein
Mitspieler seines Teams den Ball
weder mit mehr als einem halben
Schlag spielen bis ein Gegenspieler
den Ball oder nach dem Ball geschlagen
hat – noch in einer Weise,
die die Schiedsrichter als gefährlich
erachten.
Ein halber Schlag ist
dadurch definiert, dass der Kopf
des Schlägers unterhalb der
Schulter des Ausführenden
ist, wenn er den Schwung nach unten
beginnt.
Die Strafe 5a (Freischlag von der
Stelle) soll an der Stelle, wo
der Freischlag ausgeführt
werden sollte, dem gegnerischen
Team zugesprochen werden für
einen Regelverstoß durch
einen Spieler des den Freischlag
ausführenden Teams.
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| f. |
Hinter
dem Ball: sich „hinter
dem Ball“ zu befinden, heißt
- ein Spieler positioniert sich
hinter einer Linie, die durch den
Punkt, wo der Ball platziert worden
ist und parallel zur Grundlinie
verläuft. |
| g. |
falsche
Aufstellung des verteidigenden
Teams: Falls sich ein
Spieler des verteidigenden Teams „hinter
dem Ball“ bzw. näher
als 30 Yards befindet, wenn der
Ball geschlagen wird, wird die
Strafe erhöht. |
| h. |
am Ende
eines Chukka: Spezielle
Regeln gelten für Strafen,
wenn sie nach der ersten Glocke
eines Chukkas verhängt werden.
Siehe Regel 16 a und c. |
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| 40 |
STRAFEN – SPEZIFISCH |
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| a. |
Strafe
1 – Straftor
Wenn ein Spieler nach Ansicht der
Schiedsrichter in der Nähe des
Tores ein gefährliches oder
vorsätzliches Foul begeht, um
ein Tor zu verhüten, soll dem
gefoulten Team ein Tor zugesprochen
werden. Das Spiel soll durch den
Schiedsrichter mit einem Einwurf
in Richtung Bande fortgesetzt werden
von einer Stelle, die 10 Yards vor
der Mitte des Tores von dem Team
ist, das gefoult hat. Die rechte
Seite des Schiedsrichters ist am
nächsten zur Grundlinie. Seiten
werden nicht gewechselt. |
| b. |
Strafe 2 – Freischlag
von der Stelle oder 30 Yard Freischlag
Als ersten Schritt beim Verhängen
dieser Strafe geben die
Schiedsrichter dem Captain des
Teams, das gefoult worden ist,
die Wahl zwischen:
entweder: Ein Freischlag
von der Stelle, wo das Foul passiert
ist.
oder: Ein 30 Yard
Freischlag (nur ein Schlag)
von der 30 Yard Linie - gegenüber
der Mitte der Torlinie.
| I |
Freischlag von der
Stelle – „Spot“ –verteidigt
Der ausführende Spieler
darf den Ball mehr als einmal
schlagen oder „tappen“ (siehe
aber Regel 33p „1Tap“ Regel)
Der Rest seines Teams muss
sich bei der Ausführung
des Schlages. „hinter
dem Ball“ positionieren.
Die Spieler des verteidigenden
Teams müssen sich hinter
der Grundlinie und mindestens
30 Yards vom Ball entfernt
aufstellen bis der Ball oder
nach dem Ball geschlagen
worden ist. Sie dürfen
weder zwischen den Torpfosten
noch hinter dem Tor stehen
und sie dürfen das Spielfeld
nicht durch das Tor betreten,
wenn der Ball ins Spiel gebracht
worden ist, auch nicht in
der unmittelbar nachfolgenden
Phase des Spiels.
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| II |
30
Yard Freischlag –unverteidigt
Der ausführende Spieler
darf den Ball oder nach dem
Ball nur einmal schlagen.
Der Rest des Teams muss sich
hinter dem Ball positionieren,
wenn der Ball oder nach dem
Ball geschlagen wird, und
bleiben aus dem Spiel.
Die Spieler des verteidigenden
Teams bleiben aus dem Spiel.
Sie müssen sich hinter
der Grundlinie aufhalten,
aber nicht hinter dem Tor.
Sie müssen warten bis
der Ball zum Stillstand kommt.
Sollte der Ball es nicht
schaffen, die Tor- oder die
Grundlinie zu überqueren,
wird dem verteidigendem Team
ein Freischlag von der Stelle
zugesprochen, wo der Ball
liegen geblieben ist – wie
bei Strafe 5(a)
Der Ball kann nach außen
verlegt werden in Richtung
Banden oder Seitenlinie,
wenn ein Torpfosten den Spieler,
der den Freischlag ausführt,
behindert.
Falls bei einem Spieler des
verteidigenden Teams ein
Foul während der Ausführung
des Freischlags gesehen wird,
warten die Schiedsrichter
ab, ob ein Tor erzielt wird.
In diesem Fall wird das Tor
gegeben, der Torrichter soll
dies mit seiner Fahne anzeigen
und das Spiel wird normal
fortgesetzt mit einem Einwurf
von der Mitte. Ansonsten
wird verfahren wie in Regel
20c(ii) „Schiedsrichterpfiff
gleichzeitig mit einem Tor“ beschrieben.
Wenn kein Tor erzielt wird,
wird der Freischlag wiederholt.
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| c. |
Strafe 3 – 40 Yard
Freischlag - verteidigt
Der Ball wird an einer Stelle 40
Yards von der Mitte der Tores entfernt
platziert. Die Option für
einen Freischlag von der Stelle
wird nicht gegeben.
| I |
Der Spieler,
der den Schlag ausführt,
muss die Absicht haben, ein
Tor mit einem Schlag zu
erzielen. Die restlichen Mitspieler
müssen sich „hinter
dem Ball“ aufhalten,
wenn der Ball oder nach dem
Ball geschlagen wird. |
| II |
Alle Spieler
des verteidigenden Teams müssen
sich hinter der Grundlinie
aufhalten, bis der Ball oder
nach dem Ball geschlagen worden
ist – unmittelbar danach
dürfen sie ins Spiel eingreifen.
Sie dürfen weder zwischen
den Torpfosten noch hinter
dem Tor stehen und sie dürfen
das Spielfeld nicht durch das
Tor betreten, wenn der Ball
ins Spiel gebracht worden ist,
auch nicht in der unmittelbar
nachfolgenden Phase des Spiels. |
Falls ein Spieler des verteidigenden
Teams bei der Ausführung des
Freischlags einen Regelverstoß begeht,
hebt der Schiedsrichter den Arm
und wartet ab, ob ein Tor erzielt
wird:
> Falls der Ball mit dem einen
Schlag durch das Tor gegangen
ist oder wäre, wenn er nicht
durch einen Stock oder Pferd gestoppt
oder abgelenkt worden wäre,
soll das Tor gegeben werden. Der
Torrichter soll dies mit seiner
Fahne anzeigen und das Spiel wie
normal mit einem Einwurf von der
Mitte fortgesetzt werden.
Ansonsten wird verfahren wie in
Regel 20c(ii) „Schiedsrichterpfiff
gleichzeitig mit einem Tor“ beschrieben.
> Falls der Freischlag das Tor
vermisst hat oder vermisst hätte
oder von einem Spieler regelrecht
gestoppt worden ist, aber ein
anderer Spieler seines Teams ein
Foul begangen hat, soll gepfiffen
und der Freischlag wiederholt
werden.
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| d. |
Strafe 4 – 60 Yard
Freischlag – verteidigt
Der Ball wird an einer Stelle 60
Yards von der Mitte des Tores entfernt
platziert.
| I |
Der
ausführende Spieler muss
die Absicht haben, ein Tor mit
einem Schlag zu erzielen.
Die Mitspieler im Team dürfen
sich nach freier Wahl aufstellen. |
| II |
Das
verteidigende Team muss sich
hinter der 30 Yard Linie aufstellen
und darf erst ins Spiel eingreifen,
sobald der Ball oder nach dem
Ball geschlagen worden ist. |
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| e. |
Strafe 5(a) – Freischlag
von der Stelle
Ein Freischlag von der Stelle,
wo das Foul passiert ist, aber
mindestens 4 Yards weg von der
Bande oder Seitenlinie. Eine Strafe
5(a) sollte nicht gegen ein verteidigendes
Team verhängt werden innerhalb
der 60 Yard Linie. Eine Strafe
2,3 oder 4 sollte verhängt
werden, so wie es angemessen erscheint.
| I |
Das
ausführende Team darf
sich nach freier Wahl aufstellen. |
| II |
Das verteidigende Team muss
sich mindestens 30 Yards
vom Ball und nicht „hinter
dem Ball“ aufstellen
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| f. |
Strafe 5(b) – Freischlag
von der Mitte
Ein Freischlag von der Mitte des
Feldes.
| I |
Das
ausführende Team darf
sich nach freier Wahl aufstellen. |
| II |
Das verteidigende Team muss
sich mindestens 30 Yards
vom Ball und nicht „hinter
dem Ball“ aufstellen
|
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| g. |
Strafe 6 – 60 Yard
Freischlag – „Safety
60“ – verteidigt
Die Strafe 6 wird verhängt,
wenn ein Spieler den Ball hinter
die eigenen Grundlinie schlägt
(siehe Regel 25a) oder bei unnötiger
Verzögerung durch das einschlagende
Team (siehe Regel 24e)
Der Ball wird an der 60 Yard Linie
gegenüber, wo der Ball die
Grundlinie überquert hat,
platziert – allerdings nicht
weiter als 40 Yards von der Tormitte
entfernt.
| I |
Der
ausführende Spieler muss
die Absicht haben, ein Tor mit
einem Schlag zu erzielen.
Die Mitspieler im Team dürfen
sich nach freier Wahl aufstellen. |
| II |
Das verteidigende Team muss
sich hinter der 30 Yard Linie
aufstellen und darf erst
ins Spiel eingreifen, sobald
der Ball oder nach dem Ball
geschlagen worden ist.
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| h |
Strafe 7 – Einwurf
Ein Einwurf - im Einklang mit der
Regel 21 von der Stelle, wo das
Foul passiert ist.
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| j. |
Strafe 10 - Platzverweis
eines Spielers
| I |
Strafe10(a)
Ein Spieler wird für einen
vollen Chukka oder für
den Rest eines laufenden Chukkas
des Platzes verwiesen – zusätzlich
zu irgendeiner anderen Strafe. |
| II |
Strafe 10(b)
Ein Spieler wird für
den Rest des Spieles vom
Platz verwiesen – zusätzlich
zu irgendeiner anderen Strafe.
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Die Schiedsrichter müssen
darin übereinstimmen, dass
der Spieler des Platzes verwiesenwird.
Falls keine Übereinstimmung
besteht, wird der Oberschiedsrichter
gefragt zu entscheiden. Die Seite,
zu der der vom Platz verwiesene
Spieler gehört, soll nur mit
3 Spielern das Spiel fortsetzen.
Der vom Platz verwiesene Spieler
muss zur Ponyline zurückkehren.
Schiedsrichter sollen es zu dem
oder den betroffenen Spielern und
zu den Teamcaptains klar machen,
welche Strafe verhängt worden
ist.
Beachte: In allen Fällen, in
denen eine Strafe 10(a) oder (b)verhängt
worden ist, muss dies im Spielbericht
von den Schiedsrichtern festgehalten
werden.
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Anhang
C Leitlinien für Turniere
8. Penalty Shoot Out – „Penalty
schießen”
Gelegentlich kann ein „Penalty
schießen“ abgehalten werden,
besonders wenn Teams bereits angereist
sind, der Platz aber für unbespielbar
gehalten wird. Das führt zu einem
Ergebnis und kann etwas zum Spaß der
Spieler und Zuschauer beitragen.
Das „Penalty schießen“ wird
wie folgt abgehalten:
> Die Teamhandicaps werden berechnet
und ganz normal angezeigt. Eine Münze
wird geworfen.
> Die Tore bleiben unverteidigt. Nur
ein Schlag pro Schuss auf das Tor.
> Der Spieler 1 vom Team A macht 2
Schläge von 30 Yard, danach der
Spieler 1 vom Team B
und so weiter bis alle Spieler von beiden
Teams 2 Schläge gemacht haben.
> Spieler 1 vom Team A macht 2 Schläge
von 40 Yard und so weiter wie von 30
Yard.
> Spieler 1 vom Team A macht 2 Schläge
von 60 Yard und so weiter wie von 30
Yard.
> Das Torergebnis wird berechnet entsprechend
der Tore, die erzielt worden sind, und
durch 2 geteilt.
> Wenn das Ergebnis unentschieden
ist und ein Gewinner ermittelt werden
muss, kann der ganze Prozess wiederholt
werden, bis ein Gewinner erzielt wird
durch „sudden death“
Das „Penalty schießen“ kann
an 2 verschiedenen Orten und zu verschiedenen
Zeiten durchgeführt werden.
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