| HURLINGHAM POLO
ASSOCIATION - POLOREGELN 2010 |
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| 32. BALLLINIE
UND WEGERECHT
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a
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Balllinie.
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i
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Als Balllinie gilt der verlängerte
Weg, den der Ball zurückgelegt
hat bzw. zurücklegen
wird.
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ii
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Wenn ein Spieler einen „dead
ball“(Ball nicht im
Spiel) vermisst, gilt als
Balllinie die, in der der
Spieler geritten ist.
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b
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Wegerecht. In
jedem Augenblick des Spieles soll
zwischen irgendwelchen 2 oder mehreren
Spielern ein Vorrang existieren,
der als Wegerecht bezeichnet
wird:
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i
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Dieses soll angesehen werden
als Strecke, die vor dem
Spieler liegt, der sich selbst
darauf etabliert hat und
die Richtung, in welcher
er reitet.
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ii
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Das Wegerecht berechtigt
den Spieler, sich frei und
ohne Gefahr darauf zu bewegen
, um den Ball an seiner „off
side“ zu schlagen – außer
dass er abgeritten oder „gehookt“ werden
kann oder auf 2 Spieler aus
der Gegenrichtung auf der
exakten Balllinie trifft
wie in Regel 33c. Wenn er
sich so platziert, um den
Ball an der „near side“ zu
schlagen und dadurch auf
irgendeine Weise einen anderen
Spieler in Gefahr bringt,
der sonst einen Versuch für
ein regelgerechtes Spiel
am Ball hätte machen
können, dann muss er
diesem Spieler den Weg frei
geben, ein regelgerechtes
Spiel am Ball, zumindest
den Versuch zu machen.
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iii
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Die Breite des Wegerechts
ist ungefähr 1,5m (5
feet) und wird gemessen vom
Ball bis zum Bein des Spielers
auf der „near side“.
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c
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Balllinie und Wegerecht:
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i
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Die Balllinie ist die Referenz,
von der aus der Spieler beurteilen
muss, ob er das Wegerecht
in Anspruch nehmen kann.
Das Wegerecht kann oder kann
nicht identisch sein mit
der Balllinie und hängt
von der speziellen Situation
ab wie in den folgenden Regeln
beschrieben.
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ii
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Das Wegerecht hängt
ab von der Richtung, vom
Winkel zur Balllinie und
der Geschwindigkeit relativ
zu anderen Spielern. Das
Wegerecht gehört normalerweise
dem Spieler, der sich in
dieselbe Richtung bewegt
wie der Ball und sich am
schnellsten auf der Balllinie
etabliert oder im kleinsten
Winkel. Es gehört nicht
notwendigerweise dem Spieler,
der den Ball als letzter
geschlagen hat.
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a
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Kreuzen: Kein
Spieler darf einen gegnerischen
Spieler kreuzen oder vor ihm drehen,
der der Balllinie folgt oder das
Wegerecht hat - außer in
einer solchen Distanz, dass keinerlei
Risiko einer Kollision oder Gefahr
für beide Spieler besteht.
Ein Spieler, der hinter einem anderen
Spieler mit dem Wegerecht kreuzt,
begeht ein Foul, wenn er dabei
einen anderen Spieler kreuzt, der
dem Wegerecht folgt.
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b
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Sich begegnen:
Wenn 2 Spieler aus entgegen gesetzter
Richtung aufeinander zureiten,
müssen sie den Ball an der „off
side“ schlagen.
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Spieler exakt an der Balllinie.
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c
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2 Gegenspieler, die exakt an der
Balllinie reiten und gleichzeitig
ins Spiel eingreifen, ob sie dem
Ball folgen oder entgegen reiten,
haben das Wegerecht über einen
einzelnen Spieler, von welcher
Richtung er auch immer kommen mag.
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d
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Ein Spieler, der exakt der Balllinie
folgt oder entgegen reitet, den
Ball an der „off side, hat
das Wegerecht über alle anderen
Spieler, außer siehe Punkt
33c oben.
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e
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2 Spieler, die exakt an der Linie
aus gegenüberliegenden Richtungen
aufeinander zu reiten, haben beide
das Wegerecht. Sie müssen
den Ball jeweils an der ihnen entsprechenden „off
side“ spielen.
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Spieler mit einem Winkel
zur Balllinie
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f
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. Wenn 2 oder mehr Spieler in
die gleiche Richtung reiten, hat
der Spieler das Wegerecht, der
sich im kleinsten Winkel zur Balllinie
nähert, vorausgesetzt er verletzt
nicht die Regel 32b (ii), falls
er den Ball „nearside“ spielt.
Wenn die Spieler sich im gleichen
Winkel nähern, hat derjenige
das Wegerecht, der die Balllinie
auf seiner „off side“ hat.
Irgendein oder irgendwelche Spieler
die in derselben Richtung reiten
wie der Ball geht oder gegangen
ist, hat oder haben das Wegerecht über
irgendeinen oder irgendwelche Spieler,
die von der Gegenrichtung kommen-
es sei denn dieser kommt exakt
an der Linie wie in 33 c und d.
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das Wegerecht verlieren
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g
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Ein Spieler im Ballbesitz kann „checken“um
einen rechtmäßiges Abreiten
zu vermeiden – aber, wenn
ein Gegenspieler sicher in das
Wegerecht eintritt mit dem Ball
vor ihm, hat er das Wegerecht und
der Spieler hinter ihm kann nicht
in ihn von hinten hineinreiten – er
kann nur den Ball an der „near
side“ spielen.
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h
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Wenn ein Spieler den Ball über
einen Gegenspieler hinweg an dessen „off
side“ schlägt und dieser
sich exakt an der Balllinie befindet
und sich in derselben Geschwindigkeit
bewegt, kann dieser den Ball an
seiner „off side“ spielen.
Der Spieler, der den Ball geschlagen
hat, oder ein folgender Spielerkann
nicht in ihn von hinten hineinreiten
und den Ball nur an der „near
side“ spielen.
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j
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Der Spieler mit dem Wegerecht
ist berechtigt, den Ball an seiner „off
side“ zu schlagen. Falls
er jedoch die Seite wechselt, um
den Ball an der „near side“ zu
schlagen, hat er ein Foul begangen,
wenn er einen anderen Spieler gefährdet
oder ihn zum „checking „ oder
Ausweichen zwingt.
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k
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Ein Spieler kann sein Wegerecht
verlieren, wenn er den Ball geschlagen
hat und von der exakten Balllinie
abweicht.
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das Wegerecht ändern
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l
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Falls ein Spieler im Ballbesitz
plötzlich die Linie in Richtung
eines Gegners ändert, muss
dieser sofort Platz für das
neue Wegerecht machen und darf
nicht an den Ball. In diesem Fall
bleibt es unberücksichtigt,
wenn ein Pferd den Ball kickt.
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m
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Falls sich die Balllinie und damit
das Wegerecht unerwartet ändern,
haben die Spieler mit dem ursprünglichen
Weggerecht den Anspruch, diesem
für eine kurze Distanz zufolgen.
Allerdings dürfen sie nicht
ins Spiel eingreifen, wenn ein
anderer Spieler sich an der neuen
Linie etabliert hat.
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n
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Es wird erachtet, dass sich das
Wegerecht nicht ändert. falls
der Ball unerwartet nur für
eine kurze Distanz von der Linie
abweicht und der Spieler mit dem
ursprünglichen Wegerecht kann
den Ball an seiner „off side“ spielen
ohne die Richtung zu ändern.
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das Wegerecht blockieren
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o
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Ein Spieler darf sich oder sein
Pferd nicht so positionieren, dass
er die rechtmäßige Vorwärtsbewegung
eines Spielers , der versucht sich
mit dem Ball nach vorwärts
zu bewegen, blockiert oder behindert – außer
dass er regelgerecht abreitet oder „hooked“
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anhalten oder verlangsamen
am Ball – „1 Tap
Regel“
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p
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Der Spieler mit dem Ball, der
sich entscheidet anzuhalten oder
zum Schritt zu verlangsamen, darf
den Ball nur 1x in eine beliebige
Richtung „tappen“,
wenn er von einem Gegenspieler
herausgefordert, aber weder blockiert
noch abgeritten wird. Danach muss
er den Ball sofort liegen lassen,
mit ihm beschleunigen oder einen
Schlag ausführen. Sollte er
den Ball für einen Spieler
seines Teams liegen lassen, muss
dieser Spieler, ob von einem Gegenspieler
herausgefordert oder nicht, sofort
beschleunigen oder einen Schlag
ausführen ohne die Option
eines weiteren „tapping“ „Herausgefordert
von einem Gegenspieler“ wird
so definiert, wenn er sich innerhalb
einer Pferdelänge an der „offside“ oder „nearside“ von
dem Spieler mit dem Ball befindet.
Die Strafe für die Verletzung
dieser Regel ist normalerweise
die Strafe 7 (Einwurf), - allerdings
sollte bei wiederholter Verletzung
durch ein Team eine schwerere Strafe
verhängt werden. Wenn sich
ein Spieler entscheidet, den Ball
unter das Pferd eines Gegenspielers
zu tappen und in ihn hineinreitet,
begeht ein Foul – außer
er tut es mit einem regelgerechten
Abreiten
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| 35. ABREITEN,
GEFÄHRLICHES REITEN UND EINSCHÜCHTERN |
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Ein Spieler darf nicht in einer Art
und Weise reiten, die eine Gefahr hervorruft
für ein anderes Pferd, für
einen Spieler, Offiziellen oder irgendeiner
anderen Person, oder auch das Wohlergehen
seines eigenen Pferdes einem übermäßigen
Risiko aussetzt. Ein Spieler muss abreiten
Schulter an Schulter (Sattel an Sattel)
und darf mit seinem Arm oberhalb des
Ellenbogens drücken vorausgesetzt
der Ellbogen bleibt am Körper angelegt.
Insbesondere darf ein Spieler
nicht:
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a
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Abreiten in einem solchen Winkel
oder Geschwindigkeit, so dass er
einen Spieler oder ein Pferd in
Gefahr bringt.
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b
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In einen Gegenspieler hineinreiten
vor oder hinter dem Sattel.
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c
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Einen Gegenspieler über oder
in das Wegerecht eines anderen
Spielers abzureiten in einem nicht
sicheren Abstand
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d
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Einen Gegenspieler abzureiten,
der bereits von einem anderen Spieler
seines Teams abgeritten wird ( „sandwiching“).
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e
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Einen Gegenspieler abreiten, wenn
der Ball im Aus bzw. „dead“ ist.
Falls Kontakt zwischen Spielern
besteht, bevor der Ball für
einen Einschlag oder Freischlag
geschlagen oder nach ihm geschlagen
worden ist, sollen die Schiedsrichter
pfeifen (um die Zeit anzuhalten,
wenn das nicht der Fall ist) bevor
der Ball geschlagen oder nach ihm
geschlagen wird, um die/den betroffenen
Spieler zu verwarnen. Schiedsrichter
sollen ein Team bestrafen, wenn
diese Regelverletzung wiederholt
wird oder die Absicht dahinter
vermutet wird, die Zeit anzuhalten.
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f
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Sein Pferd von hinten in einen
Vorhand- oder Rückhandschlag
reiten.
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g
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Sein Pferd benutzen, um ein Schlag
zu stören durch Reiten über
den Ball und in einen Gegenspieler,
der bereits einen Schwung nach
unten für einen vollen Vorhand-
oder Rückhandschlag begonnen
hat. Beachte! Das
hindert einen Spieler nicht daran, über
den Ball für ein regelgerechtes
Abreiten zu gehen, wenn der Gegenspieler
den Ball lediglich „tappt“ bzw.
den Schwung nach unten für
einen vollen Vorhand- oder Rückhandschlag
noch nicht begonnen hat.
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h
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Im Zigzag vor einem anderen Spieler
auf eine Weise reiten, die diesen
zwingt langsamer zu werden oder
aber einen Fall zu riskieren
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j
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Quer über die Pferdebeine
hinüber zureiten entweder
vorne oder hinter dem Pferd in
einer Weise, die Stolpern von einem
der Pferde riskiert.
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|
k
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An einen Gegenspieler heran zureiten
in einer Weise, diesen einzuschüchtern
und damit zu bewirken, dass dieser
sich zurückzieht oder seinen
Schlag vermisst, obwohl kein eigentliches
Foul passiert.
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| 36. HOOKING“,
MISSBRAUCH DES POLOSCHLÄGERS UND
MITFÜHREN DES BALLES |
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a
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„Hooking“:
Damit ein Spieler
ein rechtmäßiges „hooking“ durchführt,
müssen die folgenden
Bedingungen erfüllt
sein:
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i
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Er muss sich auf der
gleichen Seite des
gegnerischen Pferdes wie
der Ball befinden oder
in einer Linie direkt
hinter ihm, und sein
Schläger darf
nicht über oder
unter dem Körper
oder quer über
die Beine des gegnerischen
Pferdes geführt
werden.
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ii
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der gesamte Schläger
seines Gegenspielers
muss unterhalb dessen
Schulterhöhe sein.
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iii
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Der Gegenspieler muss
in der Durchführung
eines Schlages sein.
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iv
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Ein Spieler darf regelgerecht
ein „hooking“ am
Polostock eines Gegners
ausführen, während
dieser von einem Mitspieler
abgeritten wird.
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b
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Missbrauch:
Ein Spieler darf seinen Schläger
nicht auf eine Art halten,
die einen anderen Spieler
oder sein Pferd behindert
oder seinen Schläger
auf eine Weise zu gebrauchen,
die ein anderes Pferd oder
Spieler in Gefahr bringt,
wie folgt:
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i
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den Ball quer über
oder unter irgendeines
Teils des gegnerischen
Pferds zu schlagen.
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ii
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in oder zwischen die
Pferdebeine zu schlagen.
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iii
|
ein Spieler, der den
Ball durch Dribbling
hält, sollte bestraft
werden, wenn er dann
einen vollen Schlag
ausführt und damit
eine Gefahr hervorruft.
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iv
|
einen vollen Schlag
ausführt bei einem
Einwurf oder bei einem
Knäuel von Spielern
in einer Art, die andere
Spieler oder Pferde
in Gefahr bringt.
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|
v
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einen vollen Schlag
unter dem Pferdehals
auszuführen in
einer Weise, die einen
anderen Spieler oder
ein Pferd direkt daneben
gefährdet.
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vi
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seinen Schläger
wie „ein Windmühlenrad
oder einen Hubschrauberpropeller“ über
seinem Kopf zu schwingen,
entweder um Beschwerde
einzulegen, ein Tor
zu zelebrieren oder
seinen Pferdepfleger
her zu rufen.
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|
vii
|
den Kopf des Schlägers
auf das Hinterteil
des Pferdes fallen
zu lassen.
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|
c
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Mitführen des
Balles: Ein Spieler
darf den Ball mit nichts
anderem fangen, kicken
oder schlagen als mit seinem
Schläger. Er darf
mit irgendeinem Körperteil
blockieren, aber nicht
mit der offenen Hand. Er
darf den Ball nicht absichtlich
mitführen. Falls der
Ball sich bei einem Spieler,
seinem Pferd oder der Ausrüstung
so verfängt, dass
er nicht sofort fallen
gelassen werden kann, sollen
die Schiedsrichter pfeifen
und das Spiel mit einem
Einwurf (Regel 21) fortsetzen
an der Stelle, wo der Ball
zuerst mitgeführt
worden ist.
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| 37. ROHES
ODER BELEIDIGENDES BENEHMEN |
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Ein Spieler darf nicht:
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a
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seine Gerte benutzen, wenn
der Ball im Aus bzw. „dead“ ist
außer unter ungewöhnlichen
Umständen Für diesen
Regelverstoß sollen
die Schiedsrichter als Minimum
die Strafe 5(b) – Freischlag
von der Mitte – verhängen
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b
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die Gerte oder Sporen zu
benutzen unnötigerweise
oder im Übermaß zu
irgendeiner Zeit
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c
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absichtlich sein eigenes
Pferd mit seinem Polostock
zu schlagen zu irgendeiner
Zeit
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d
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absichtlich einen andern
Spieler oder dessen Pferd
mit dem Polostock, der Gerte
oder Faust zu schlagen
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e
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sein Pferd am Maul unnötigerweise
zu zerren oder zu stoßen
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f
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beschimpfende oder beleidigende
Worte oder Gesten zu gebrauchen
in einer Weise, die das Polospiel
in einen schlechten Ruf bringen
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g
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einen anderen Spieler mit
der Hand packen, schlagen
oder stoßen mit dem
Kopf, der Hand , dem Arm
oder dem Ellenbogen (s. auch
Regel 35)
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h
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wissentlich den Ball zu
schlagen, wenn er im Aus
ist oder nachdem die Schiedsrichter
gepfiffen haben. Wenn der
Ball nach einem Pfiff für
ein Foul geschlagen wird,
sollen die Schiedsrichter
die Schwere der Strafe erhöhen,
wenn der Schlag von einem
Spieler des Teams, das das
Foul begangen hat, gemacht
worden ist – bzw.
die Strafe aufheben oder
die Schwere der Strafe verringern,
wenn der Schlag von einem
Spieler des Teams gemacht
worden ist, das gefoult worden
ist.
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j
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absichtlich den Ball während
des Spiels in einer Art und
Weise zu schlagen, sodass
Verletzung von Zuschauern
oder Offiziellen oder Sachschäden
verursacht werden.
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